Die Dokumentation
Die Behandlung sollte vor der Therapie und zur Therapieüberwachung dokumentiert werden.
Hierzu empfehlen wir ein Haltungsanalysesystem wie z.B. das Corpus-Konzept von dem Privaten Institut für Biomechanik in Idar-Oberstein
(www.corpus-concepts.de) siehe Beispiel unten
Dieses deutschlandweit am meisten eingesetzte Haltungsanalyse- System ist eine wissenschaftlich genaue und einfache anwendbare Methode zur Untersuchung von Haltungsdefiziten und zur Überprüfung von Therapien.
Mit diesem System läßt sich die Veränderung der Körperhaltung und der Haltungsindex (Propriozeption) vor und sofort nach der Korrektur der Rezeptoren dokumentieren. Gleichzeitig bekommt man mit dieser Vergleichsmessung einen Hinweis auf die primäre Rezeptorstörung.
Beispiel:
40 jähriger Rechtshänder mit Z.n. chron. rez. Lumboischalgie rechts für 9 Monaten, posturologischer Behandlungsbeginn vor ca. 2 Jahren mit nachfolgend unregelmässigen Kontrollen
Dokumentation mit dem Haltungsanalysesystem corpus-concepts erfolgte jetzt erstmalig bei der 5. Kontrolle
Befund: Störungen des Augen-, des Fußrezeptors, des stomatognathen Systems und Bruxismus ( Zähneknirschen)
Interpretation des Messergebnis: Die primäre Störung in der Sagittalebene kommt vor allem vom stomatognathen System (Bissklasse III und Bruxismus), worauf sich der Fußrezeptor aktiv angepasst hat. Mehr hierzu finden Sie unter Behandlungsbeispiel 1
Gleichzeitig besitzt dieses Meßssystem eine Schnittstelle für das Zebris-PMD-Gerät, einer Gleichgewichtsplatte, ebenfalls zur Dokumentation der Therapieerfolge.
Mit der Stabilometrie werden die posturalen Schwankungen des aufrecht stehenden Patienten in verschiedenen Situationen (mit offenen oder geschlossenen Augen) aufgezeichnet. Dadurch lässt sich erkennen, wie das Druckzentrum des Körperschwerpunktes auf die Standfläche unserer Füße verteilt wird. An den mit geschlossenen Augen ermittelten Werten lassen sich der Einfluss der Füße auf die Körperhaltung aufzeigen und analysieren.
Therapie der Zähne- Kiefer